BILDARIUM® mit Kunst + Kultur zur Bildung

 

 

Die Verbindung von Erziehung, Bildung, Kultur

ist eine der Maßgaben unserer

kulturpädagogischen/ soziokulturellen

Bildungsarbeit

"Gerade für Kinder mit Konzentrationsschwächen und Verhaltensproblemen bietet der von Vorschriften und Normierungstendenzen entlastete Raum der freien Arbeit Möglichkeiten, ohne Abwehr, Angst und Furcht vor Misserfolgen zu handeln und zu lernen". (Zitat: Röbe Heinrich Joachim, Freie Arbeit als Bedingung zur Realisierung des Erziehungsauftrags der Grundschule, Frankfurt 1986)

Wir achten auf eine sinnvolle Auswahl der Materialien, auf eine atmosphärische Raumgestaltung und vernünftige Werkzeuge.

Bildung als partizipativen Planungsprozess gemeinsam mit allen Beteiligten gelingt mit pädagogisch durchdachter Gestaltung, Werteorientierung, Achtsamkeit und Sinnhaftigkeit sind die Schlüssel.

Das BILDARIUM arbeitet seit 1999 nach diesen Grundsätzen mit der Kinder- und Jugendkunstschule im KKE.e.V. Diedorf zusammen.

Schulkooperationen

Im Zuge einer Konzeptionsänderung haben sowohl BILDARIUM als auch Kunstschule im KKE e.V.  beschlossen, einen Teil ihrer regulären Arbeit der Kooperation mit Schulen zu widmen.

Wir möchten der gesellschaftspolitischen Entwicklung, die den Zeitraum, den Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen immer länger werden lässt, Rechnung tragen und den SchülerInnen und LehrerInnen die Möglichkeit geben, unser Angebot im Rahmen des Unterrichts, als auch im Rahmen der Ganztagesbildung zu nutzen.

Wir kooperieren in BILDARIUMformaten

mit Bildungsträgern und Sozialeinrichtungen.

 Mit KITAs und im Ganztag mit Schulen aller Schulformen, sowie außerschulischen Bildungsträgern im Freizeitbereich.

Zielgruppen

Schulklassen und Gruppen der Klassenstufen 1-10

Personal/Anleitung

Um die Qualität der Bildungsarbeit zu sichern und das Konzept zu realisieren, steht pro Gruppe von 8-10 SchülerInnen eine MitarbeiterIn zur Verfügung.

Ausnahmen nach individueller Vereinbarung mit SL oder Lehrkraft.

Digitale Medien sind elementarer Bestandteil heutiger Jugendkulturen.

Unserer zentrales Anliegen ist es, junge Menschen beim selbstbestimmten und reflektierten Umgang im Spannungsfeld zwischen traditionellen und neuen Medien zu ünterstützen.

In künstlerischer Projektarbeit den persönlichen Gestaltungssinn zu entfalten, sich kulturelle Sichtweisen und neue Wahrnehmungsfelder zu erschließen,das ist  erklärtes Ziel.

Dabei erweitern sich persönliche Kompetenzen wie Kommunikation, Zusammenarbeit, demokratisch kritisches Denken.

Dabei kann Persönlichkeitsentfaltung und Selbstwirksamkeit in Resonanz mit dem eigenen Handeln und der Umwelt diskutiert, erfahren und erlebt werden.

In erprobten Konzepten arbeiten wir crossmedial

im Sinne der Kulturpädagogik.

Kulturpädagogik ist in unserer Arbeit als Überbegriff zu sehen, wir verstehen hier eine Verschränkung von

pädagogisch-methodischen Richtungen:

  • Pädagogik der Photografie
  • Kunstpädagogik
  • Medienpädagogik
  • Museumspädagogik
  • Spielpädagogik
  • Konsumpädagogik
  • Kunstpädagogik

So kann ein mehrschichtiger Zugang zu den Teilnehmern gelingen.

Dabei setzen wir auf Begegnung und Menschlichkeit und nicht auf steriles didaktisches Arrangement. 

  • Handlung  führt zum „Begreifen"
  • Austausch und offener Dialog führen zu neuer "Erkenntnis"
  • "Subjektiv emotionales Erleben" setzt kognitive Lernanker

 

Dank Förderung im Programm: Kultur macht Stark!

Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Die soziale Herkunft wirkt sich nach wie vor auf den Bildungserfolg aus. Mehr als jedes vierte Kind in Deutschland wächst in einer finanziellen, sozialen oder durch ein bildungsfernes Elternhaus geprägten Risikolage auf. Bildungsgerechtigkeit und damit die gezielte Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Ziel unserer Gesellschaft.

Wir arbeiten in Bildungskooperationen – Bündnisse für Bildung – mit mindestens drei Partnern vor Ort zusammen.

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Wir agieren in regionaler Bildungslandschaft mit

nachfolgenden Formaten:

"BILDARIUM- ein Kompass durch den Mediendschungel"- über BILDARIUM gGmbH

"BILDARIUM- Weltenbauer gesucht"- über KKEe.V.- Kunstschule Diedorf

"BILDARIUM- FLUXUSkompass"-über BILDARIUM gGmbH

"BILDARIUM -Druck gegen Gewalt" über KKEe.V.- Kunstschule Diedorf

                                 

Konstruktions- und Lichtbildnerische Arbeiten 11-13 jähriger Schüler aus dem Projekt:

BILDARIUM-Weltenbauer gesucht 2014/15

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 Wir sind in der Lehrerfortbildung tätig und

sind zugleich als Partner der Universität Augsburg

im Bereich der Erwachsenenbildung tätig.

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Mit Kunst + Kultur zur Bildung

Mit Kunst + Kultur zur Medienerziehung

Kulturästhetische Bildung und Medienerziehung von Anfang an beinhaltet nicht nur bildnerische Kenntnisse, Mediennutzung und Medienkunde sondernim Zuge der BILDARIUMkonzepte eröffnen wir:

Künstlerische Handlungs- und Erfahrungsfelder für Mediengestaltung (innovativ und kreativ)

unterstützen so:

Know How für einen sinnvollen und kritischen Einsatz verschiedener Medien im Lebensalltag. (analytisch, reflexiv, ethisch).

Wir arbeiten dabei bewusst künstlerisch, spielerisch und kritisch mit Informations- und Kommunikationsformen und führen gewollt und bewusst ins Spannungsfeld zwischen traditionellen und neuen Medien.

Wir erreichen dabei Kinder und Jugendlichen, Multiplikatoren und Senioren.

Konstruktions- und Lichtbildnerische Arbeiten 11-13 jähriger Schüler aus dem Projekt:

BILDARIUM-Weltenbauer gesucht 2014/15

Pädagogen und Wissenschaftler plädieren heute für eine

„Medienerziehung von Anfang an“. Medienerziehung kann nur mit künstlerischer und kultureller Bildung gemeinsam einher gehen.

Kompetenzen entwickeln und dabei eigene Talente entdecken, erproben und entfalten - dazu bieten wir in unseren Bildariumsprojekten Gelegenheit. Das führt über Kompetenzorientierung und Kompetenzerweiterung.

 Kompetenzorientierung beinhaltet zusammenfassend

Personale bzw. Selbst- Kompetenzen

Fähigkeit zur Selbstreflexion, Beharrlichkeit, Ausdauer, Motivation, Neugier, Interesse, Fantasien und kreative Ideen entwickeln …

Soziale Kompetenzen

Kooperationsfähigkeit, Verantwortung übernehmen, gemeinsam Sinn stiften, Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit …

Methodenkompetenzen

Wahrnehmen und Erproben von Material und Verfahren, erkunden, planen,

recherchieren, umsetzen, gestalten, prüfen, verbessern, präsentieren ...

zielgerichtetes Gestalten, sich Bilder erschließen können,

Präsentationsmethoden anwenden können ...

Sachkompetenzen

Sachkenntnisse über Gestaltungsmittel und Verfahren, Fachbegriffe und Kunstwerke .

Ob wir vom Beobachter zu Rezipienten werden (also den Gegenstand der Beobachtung verarbeiten/vertiefen) hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem auch von einer offenen, respektvollen, wertschätzenden und wertungsfreien Atmosphäre.

RÜCKBLICK

April 2016 für 4 Wochen-

Im Foyer des Landratsamt Augsburg:

unsere

Projekt-Ausstellung mit 8 Bildungseinrichtungen



Gezeigt wurden beeindruckende fotografische Schülerarbeiten aus  Projektarbeit an 8 Schulen mit zwischenzeitlich 1700 jungen Menschen aus sog. Risikolagen.

Im Jahr 2015 freuten wir uns besonders über eine Unterstützung durch die Bürgerstiftung Augburger Land.

Unser Dank geht an den Stiftungsrat mit der Vorsitzenden Mathilde Wehrle und den Stiftungsvorstand: Martin Sailer

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Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten "Weltenbildern" Haltungen und Wertebildern ist ein fruchtbarer Weg und lässt Schein- und Paralellwelten sichtbar werden und oft nachvollziehbar und führt dann zu verändertem Bewusstsein.

So wird die kulturelle Bildung als konstitutiver Bestandteil von allgemeiner Bildung.

Bildaussagen/Bildwirkungen bewusst zu verändern und zur Ausstellung/Diskussion zu bringen, das sind Schritte hin zur Orientierung, Wege zu neuem Wissen. Dieser Prozess bestärkt oder verändert die persönlicher Haltung und führt fast unbemerkt zur BILDUNG.

 

Kultur-/Theater-/Kunstpädagogen, Kunsthistoriker, Künstler, Lehrende, Pädagogen und Studierende engagieren sich in interdiziplinärer Zusammenarbeit meist auf Honorarebene und darüber hinaus auch schon seit Jahren noch zusätzlich ehrenamtlich.

 


Rückblick: 2011-2013

Die Erprobungsphase des BILDARIUM ist abgeschlossen

In diesem Zeitraum wurden die Erprobung unterschiedlicher Aspekte der heutigen BILDARIUM-Bildungsangebote mit 1600 Schüler ohne jegliche Fördermittel verwirklicht.

Hier gebührt engagierten Schulrektoren, regionaler Wirtschaft und Banken, sowie zahlreichen Studierenden, Ehrenamtlichen und Künstlern ausdrücklicher Dank für Ihre großartige temporäre Unterstützung.