BILDARIUM® -initiiert selbstschöpfendes Lernen

 

"In einer Welt schier unendlicher Information(en) müssen wir uns zerst um das WARUM kümmern, darauf das WIE ermöglichen und das WAS (quasi) ableiten."  

Zitat: Michael Wesch, Digitalethnograph, Kansas State University. Der Kulturanthropologe und Medienökologe erforscht die Auswirkungen der neuen Medien auf die menschliche Interaktion.

Die BILDARIUMmodule sind Erfahrungswerkstätten und kreisen

um Bilder – Abbilder - Vorbilder – Gedankenbilder- SINNbilder

um das Bilder machen- Bildnerisches Gestalten

um das Erzählen von Bild- und Wortgeschichten 

um das zerschlagen von Klischeebildern

um das Erfassen und Zusammensetzen neuer Zukunftsbilder

um das Verarbeiten erschreckender Bilder.

Wir gehen auch der Frage nach:

Gibt es hilfreiche Bilder/ hilfreiche Quellen?

Unsere Projektarbeit will eine Orientierungshilfe sein, um in der Bilderflut des ALLTAGS nicht hilflos mitgerissen zu werden.

 

   

Die Fähigkeit zum Umgang mit Medien ist ein Schlüssel zum Umgang mit dem Leben, denn Bilder allein bilden per se nicht. Bilder können verführen, verwirren, verstören, betäuben. Sich ein klares Bild zu machen, ist die Herausforderung unserer schnelllebigen Zeit.

Im Zuge der BILDARIUMkonzepte eröffnen wir gleichsam:

Künstlerische Handlungs- und Erfahrungsfelder mit Mediengestaltung bieten Unterstützung und vermitteln Know How für einen sinnvollen und kritischen Einsatz verschiedener Medien im Lebensalltag. (analytisch, reflexiv, ethisch).

Wir arbeiten dabei bewusst spielerisch und kritisch mit Informations- und Kommunikationsformen in experimenteller Weise und führen gewollt und bewusst ins Spannungsfeld zwischen traditionellen und neuen Medien.

BILDARIUM®- Zusammenwirken - WARUM ?

In unseren Bildungsangeboten legen wir den Fokus auf soziale Interaktionen, Teamarbeit, Aufbau natürlichen Selbstbewusstseins, erlebnisorientiertes Lernen, zielgerichtetes Arbeiten und nicht zuletzt den Spaß aller Beteiligten. Das BILDARIUM bietet hierfür kreative und erlebnisorientierte Projekte, welche alltagstheoretische Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen aufgreifen, an intuitiven Konzepten der Schüler anknüpfen und letztlich in gestalterisch künstlerischen Prozessen sichtbar werden.

Zur SPRACHE kommen und Formen der verbalen und nonverbalen Kommunikation durch Handlung kann erprobt und erfahren werden.

Die Schüler dürfen Fehler machen, welche nach Möglichkeit als geeigneter Lernansatz dienen. Praktische Tätigkeit ist Ausgangspunkt und Charakteristik des „Lernens im Projekt“.

Es gelten die Grundsätze des „offenen Unterrichts“, welcher möglichst viele Aspekte des Lernprozesses in die Hände des Schülers legt. In unseren Projekten sind der persönliche Lernweg, die intrinsische Motivation und die gemeinsame Reflexion entscheidend.

Verknüpfungen und Überschneidungen der Projekte mit regulären Unterrichtsinhalten sind oft möglich.

BILDARIUM®- Zusammenwirken - WAS?

Perspektiven

Ziel ist: Förderung der Selbstständigkeit des Individuums, welche sich durch Handlungsfähigkeit (Konflikt-, Kooperations- und Urteilsfähigkeit) auszeichnet und die Fähigkeit des lebenslangen Lernens verbessert.

Jede Begegnung und jede Beziehung lebt vom "Sich ausdrücken"

  • Über das Wort (Sprechen, Schreiben), die WORTSPRACHE.
  • Über das Malen und Gestalten, die BILDSPRACHE.
  • Über den Körper, die KÖRPERSPRACHE.
  • Über Klänge, die KLANGSPRACHE.

Je mehr Ausdrucksmöglichkeiten der Mensch für sich entwickelt kann, desto reicher gestaltet sich seine innere und äußere LEBENDIGKEIT.

Empirische Begleitung erfährt das BILDARIUM unter der Fragestellung: Bildarium- ein interdisziplinäres Projekt mit Zukunft? In Partnerschaft mit der Universität Augsburg, Lehrstuhl für Kunstpädagogik Fr. Prof. Kirchner, insbesondere durch Unterstützung von Akademischer Rätin, Fr. Dr. Christiane Schmidt-Maiwald, wurde eine Zulassungsarbeit dazu verfasst.

     

BILDARIUM®- Zusammenwirken - WIE ?

Kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen. info@bildarium.eu oder 08204 755

   

► Projektspiegel

Das BILDARIUM® schult :

  • die Wahrnehmungs- und Kritikfähigkeit der Beteiligten
  • fördert persönliche Lebens- Handlungs- und Medienkompetenzen
  • hilft in einer schier unerschöpflichen Medienflut,  Vielschichtigkeit als Sprach- und Ausdruckform zu begreifen
  • hilft, scheinbar Offensichtliches zu dekodieren
  • will das eigene Schaffen komplexer und verdichteter Information unterstützen
  • will im Spannungsfeld zwischen traditionellen und neuen Medien sinnvolle Wege ausloten
  • animiert und provoziert, Gestaltungspotenziale, Formen und Methoden bewusst wahrzunehmen, diese aktiv und selbstbewusst zu benutzen
  • Unterstützt, Informationen - Botschaften - Inhalten selektiv begegnen zu können.

Dabei setzen wir auf Kreativitätsentfaltung, Ästhetische Bildung, Soziales Miteinander und  Interkulturellen Dialog. Ein ergebnisoffener und wertungsfreier Erfahrungsraum, um eigene Ideen- auszuformulieren (zur Sprache zu bringen) und um eigenen Gedankenbildern Gestalt zu geben.

Denn beim Zeichnen, Malen, Spielen, Bauen, Bewegen, Fotografieren und Darstellen mit Sprache, Klang, Farbe, Licht, Körper sowie im Umgang mit traditionellen + neue Medien ermutigen wir zu Eigeninitiative und selbstständigem Denken.